Schultertraining

14.11.2012 22:30

Zum Aufbau von Masse und Kraft der Schultermuskulatur wird das Schultertraining ausgeführt. Das Schultergelenk setzt sich aus den hinteren, seitlichen und vorderen Schultermuskeln zusammen und ist sehr komplex. Die einzelnen Schultermuskeln können auch einzeln trainiert werden. Dank kräftigen Schultermuskeln, geschmeidigen Rückenmuskeln und einer beweglichen Wirbelsäule kann man gerade durch das Leben gehen. Der dreieckige Deltamuskel ist der größte Schultermuskel und dieser dreht die Schulter. Dieser reicht von dem Schlüsselbein und Schulterblatt bis zu dem Oberarmknochen. Der Oberarm wird dank diesem Muskel gehoben und in einem Winkel von 90° wird er von dem Körper abgespreizt. Das Ziel von dem Schultertraining ist es, dass die Schulterbeweglichkeit behalten wird, wieder erlangt wird, dass die Muskulatur gelockert wird und dass es zur Kräftigung von der rückwärts bewegenden Muskulatur kommt. Viele Menschen haben in der Schultermuskulatur Schmerzen und dann können alltägliche Bewegungen schmerzhaft sein. Wer Schmerzen in der Schulter hat, hat häufig bereits beim Anziehen oder Föhnen Schwierigkeiten. Sportarten wie gezieltes Krafttraining und Schwimmen können helfen, doch Squash, Tennis, Ballspiele und Überkopfarbeiten sollten besser nicht ausgeführt werden. Jeder sollte etwas für die Schultern tun und keiner sollte eine Schonhaltung einnehmen. Die richtige Körperhaltung ist, wenn die Schultern nach hinten gedrückt werden, locker hängen gelassen werden und die Brust nach vorn geschoben wird. Verglichen zu dem gebeugten Rücken mit den vorgezogenen Schultern sieht diese Haltung besser aus und sie kann überall eingenommen werden.

Das Schultertraining ist sehr wichtig

SchultertrainingIm Muskelaufbau ist das Schultertraining ein zentrales Element und die gut ausgebildete Muskulatur ist neben den optischen Aspekten auch für viele Sportarten hilfreich. Die Schultermuskulatur wird auch als Deltamuskel bezeichnet und sie besteht aus Muskelteilen für die Armbewegung in dem Schultergelenk und aus der Rotatorenmanschette. Das Schultertraining kann für die ganze Schultermuskulatur oder auch auf gewisse Teile wie hinterer Teil, mittlerer Teil und vorderer Teil abgezielt werden. Die Schulterübungen können in Isolationsübungen und in Multigelenkübungen gegliedert werden. Zu den Isolationsübungen gehören Front- und Seitheben und die Multigelenkübungen sind Übungen, wo auch der Trizeps zu der Schultermuskulatur beteiligt ist. Zu den klassischen Schulterübungen gehören das Seitheben, das Schulterdrücken und das Nackendrücken. Auf vielen Fitnessplänen ist die Bedeutung von dem Schultertraining oft untergeordnet, doch dies zu Unrecht. Durch kraftvolle Schultern erscheint der Oberkörper massiver und der Oberkörper wird verbreitert. Wichtig bei dem Schultertraining ist, dass sämtliche teile gleichermaßen trainiert werden.

Das richtige Training ist sehr wichtig

Männer stehen auf Schultern wie Kanonenkugeln, die aussehen, als wären Melonen unter der Haut. Für alle Druckübungen geben gewaltige Schultern Kraft und sie sorgen bei einem Mega Body für die Breite. Eine massige Schulter ist wohl die Muskelgruppe, welche am bösesten aussieht. Für massige Schultern werden ein hartes Schultertraining und viel Essen benötigt. Für eine eindrucksvolle Muskulatur ist harte Arbeit notwendig. Die Sportler sollten die Übungen korrekt ausführen und Verbundübungen ausführen. Es muss Zeit investiert werden, die Übungsausführung sollte intelligent sein und das Training sollte konsequent und hart sein. Es muss immer ein Gewicht wählen, welches in konsequenter, sicherer und guter Form bewegt werden kann. Die Gewichte sollten langsam, korrekt und ohne Schwung bewegt werden. Wer Schmerzen bekommt und dadurch eine Trainingspause einlegen muss, der bekommt einen Strich durch die Rechnung.

Stehendes Langhantel Schulterdrücken

Diese Übung für die Schultern ist ideal, denn der Sportler wird dazu gezwungen, seinen gesamten Körper zu nutzen, damit die Übung vollendet wird. Die Muskelgruppe, die hauptsächlich gefordert wird, ist die Deltamuskulatur. Doch auch viele andere Muskelgruppen sind beteiligt und damit kann an dem ganzen Körper Muskelwachstum bewirkt werden. Ein sicherer Stand ist für die Übung sehr wichtig. Der Stand sollte etwa schulterbreit sein und dabei wird ein Bein leicht zurückgestellt. Damit bleibt der Rücken in einer schonenden Position.

Seitheben im Stehen

Für das Seitheben gibt es generell viele Variationen. Bei dem stehenden Seitheben stehen die Sportler aufrecht und die Arme werden seitlich angehoben. Dabei wird in jeder Hand eine Kurzhantel gehoben. Werden die Arme seitlich angehoben, dann sind diese leicht gebeugt. Mit den Ellenbogen wird geführt und diese werden über den Unterarmen gehalten, wodurch die seitlichen Teile von der Deltamuskulatur beansprucht werden. Die Arme werden gedreht, wenn die Gewichte angehoben werden.

Vorgebeugtes Seitheben

Diese Übung ist bei dem Deltamuskel für den hinteren Teil. Der Oberkörper wird aus einer stehenden Position nach vorne gebeugt. Gerade von dem Körper weg werden die Kurzhanteln zur Seite angehoben. Am Ende der Bewegung sollte hier alles aus der Muskulatur heraus geholt werden.

Ein kraftvoller Körper durch Schultertraining

Besonders die Neulinge im Kraftsport trainieren am liebsten ihren Bauch und die Arme und dabei werden die Schultermuskeln gerne vergessen. Mit viel Glück werden lediglich noch der Rücken und selten auch die Brust trainiert. Regelmäßiges Schultertraining ist für den effektiven Muskelaufbau allerdings erforderlich. Schultertraining ist wichtig, denn sie haben eine schützende Funktion für das Brust- und Rückentraining. Die Schultern ermüden bei dem Training schnell, denn es handelt sich um eine kleine Muskelgruppe. Das Training sollte beendet werden, wenn die Schultern genug haben. Für diese Muskelgruppe müssen nicht viele Übungseinheiten wiederholt werden.

Bild: © fotogestoeber - Fotolia.com


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